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Versteckt sich: Amokläufer Georg R.© dpa

Kriminalität

Prozess gegen Amokläufer von Ansbach eröffnet

Unter regem Medieninteresse hat am Donnerstag in Ansbach der Prozess um den Amoklauf am Carolinum-Gymnasium begonnen.

Die Staatsanwaltschaft am Landgericht Ansbach wirft dem 19-jährigen ehemaligen Schüler Georg R. versuchten Mord an 47 Menschen, gefährliche Körperverletzung und versuchte besonders schwere Brandstiftung vor. Er hatte im September aus „Hass auf die Menschheit und die Schule“ sein Gymnasium mit einem Beil, einem Hammer, vier Messern und fünf Brandsätzen überfallen. Dabei verletzte er acht Schüler und einen Lehrer. Einem Mädchen fügte er lebensgefährliche Kopfverletzungen zu.

Georg R. habe heimtückisch und mit gemeingefährlichen Mitteln dazu angesetzt, Menschen zu töten, heißt es in der Anklageschrift. Es sei davon auszugehen, dass er weitere „erhebliche rechtswidrige Taten“ begehen werde. Deshalb sei Georg R. für die Allgemeinheit gefährlich.

Ein Gutachter hatte dem 19-Jährigen vor dem Prozess verminderte Schuldfähigkeit aufgrund einer gravierenden Persönlichkeitsstörung bescheinigt. Seit Januar ist Georg R. in einer psychiatrischen Klinik in Ansbach untergebracht.

Auf Antrag der Verteidigung schloss die Kammer die Öffentlichkeit vom weiteren Prozess aus. Für den Prozess vor der Großen Jugendkammer des Landgerichts sind bis zum 29. April vier Verhandlungstage angesetzt. Insgesamt sind 32 Zeugen und 3 Sachverständige geladen. apn


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