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Kriminalität

Polizei warnt vor verbotenen Halloween-Streichen

Auch die Polizei in Lüneburg warnt wieder vor allzu derben oder gar verbotenen Halloween-Scherzen. "Nicht alles, was Geistern Spaß macht, ist auch erlaubt", sagte Kai Richter, Sprecher der Polizeidirektion Lüneburg, mit Blick auf den 31. Oktober.

Lüneburg. Die Polizei appelliere auch in diesem Jahr an Kinder und Jugendliche, auf übertriebene Streiche zu verzichten. Manch Streich könnte sonst ein juristisches Nachspiel haben, warnte Richter. So sei das Bewerfen von Hauswänden mit Eiern wie das Herausreißen von Pflanzen Sachbeschädigung. Das gelte auch für beschmierte Autos. Mit dem Herausheben von Gullydeckeln begingen die Halloween-Gespenster schlicht einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. "Die Polizei wird in der Halloween-Nacht am Samstag wieder verstärkt unterwegs sein", betonte Richter. "All zu buntem Treiben werden wir Einhalt gebieten."

Auch den Eltern drohe Ungemach, warnte er. "Hexen und Monster unter 14 Jahren können zwar nicht strafrechtlich belangt werden. Jedoch können zivilrechtliche Forderungen auch gegenüber Kindern oder ihren gesetzlichen Vertretern geltend gemacht werden." Eltern sollten ihre Sprösslinge rechtzeitig über die Gefahren und Konsequenzen von üblen Scherzen aufklären, bevor diese am Samstagabend durch die Straßen ziehen, um Anwohner mit dem Spruch "Süßes oder Saures" vor die Wahl Streich oder süße Spende zu stellen. dpa


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