Navigation:
Verkehr

Polizei warnt: Hoverboards auf Gehwegen verboten

Die sogenannten "Hoverboards" erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, mehrere Elektromärkte und Discounter haben diese Spielgeräte derzeit in ihren Angeboten. Bei diesen Spielgeräten handelt es sich um Elektro-Boards, die wie kleine Segways ohne Haltestange aussehen.

Wilhelmshaven. Der Name Hoverboard stammt eigentlich aus dem Film "Zurück in die Zukunft". Schwebte der Filmheld Marty McFly damals noch in Fahrtrichtung auf seinem Board, so steht der Fahrer des heutigen Hoverboards oder auch "Self Balance Scooter" zwischen den Rädern in Fahrtrichtung.

Unbedingt beachtet werden sollte aber, dass das Fahren mit einem Hoverboard genauso wie mit mit einem Elektro-Skateboard im öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland ausdrücklich verboten ist. Um auf der Straße fahren zu können, fehlt den Boards eine Straßenzulassung. Aber auch der Gehweg ist keine Alternative. Dort darf das E-Board ebenfalls nicht gefahren werden, da es selbständig eine Geschwindigkeit von über 6 km/h erreicht.

Mit dem Hoverboard darf nur auf "StVO-freien" Plätzen und auf Privatgelände gefahren werden. Alle öffentlichen Wege und Plätze sind für Elektro-Fahrzeuge dieser Art tabu, andernfalls droht ein Strafverfahren wegen der fehlenden Pflichtversicherung und ggf. der nicht vorhandenen Fahrerlaubnis. In mehreren Fällen wurden bereits Verfahren dieser Art eingeleitet, in einem Fall kam es im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine unbeteiligte Fußgängerin verletzt wurde.

Eine ausdrückliche Warnung erfolgt auch vor der Nutzung von Billiggeräten, bei denen es in der Vergangenheit zu Wohnungsbränden gekommen sein soll, die durch brennende oder explodierende Hoverboard-Akkus ausgelöst wurden. dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie