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Ölkonzern Statoil

Plattform vor norwegischer Küste havariert

Vor der norwegischen Küste ist eine Öl-Plattform havariert. 374 Arbeiter mussten in Sicherheit gebracht werden, nachdem die Plattform Schlagseite bekommen hatte.

Oslo/Trondheim. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Anker einen Ballasttank beschädigt, wie der norwegische Gas- und Ölkonzern Statoil am Mittwoch mitteilte. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Bislang seien 60 Menschen in Sicherheit gebracht worden, hieß es am Vormittag. Die Plattform "Floatel Superior" diene als Quartier für Personal, das auf dem Njord-Ölfeld westlich von Trondheim arbeite. Es handelt es sich um einen sogenannten Halbtaucher, also einer Bohrinsel, die ähnlich wie ein Schiff konstruiert ist. Die "Floatel Superior" bietet Platz für 440 Menschen.

Die Beschäftigten werden mit Hubschraubern an Land gebracht, wie Einar Knudsen, Sprecher des Koordinationszentrums der Rettungskräfte im südnorwegischen Stavanger, der Nachrichtenagentur dpa sagte.dpa


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