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Die Polizei blitzte nicht, sondern las die Geschwindigkeit von ihrem Tacho ab.

Die Polizei blitzte nicht, sondern las die Geschwindigkeit von ihrem Tacho ab. © Daniel Reinhardt/Illustration

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Pizza-Fahrer mit 130 in der Stadt unterwegs

Ofenfrisch auf den Tisch: Ein Pizza-Fahrer ist mit etwa 130 Stundenkilometern durch das oberfränkische Selb gerast. Diesen Wert ermittelten Polizisten, die dem 30-Jährigen fast einen Kilometer lang folgten.

Selb. Da der Tacho des Dienstwagens aber nicht geeicht ist, werden für die Berechnung der Strafe 20 Prozent abgezogen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei bleiben immer noch 104 Stundenkilometer übrig - und damit 54 mehr als zulässig. Den Pizzaboten erwarten nach seiner nächtlichen Fahrt vom Sonntag nun eine Geldbuße von 560 Euro und zwei Monate Fahrverbot.

dpa


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