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Während die Ice Bucket Challenge noch mit einem Spendenaufruf für die Erforschung der Nervenkrankheit ALS verbunden war, geht es bei der Condom Challenge nicht um Geld.

Während die Ice Bucket Challenge noch mit einem Spendenaufruf für die Erforschung der Nervenkrankheit ALS verbunden war, geht es bei der Condom Challenge nicht um Geld. © Oliver Berg/Archiv

Gesellschaft

Neuer Trend im Netz: Ein wassergefülltes Kondom auf dem Kopf

Die Ice Bucket Challenge hat einen Nachfolger: Diesmal kippen sich die Teilnehmer nicht eimerweise kaltes Wasser über, sondern lassen ein wassergefülltes Kondom auf den Kopf fallen.

London. Das platzt mal früher, mal später, und ist deswegen für einen Lacher gut - und für einen neuen Trend in den Sozialen Netzwerken. Unter dem Schlagwort #condomchallenge, also Kondom-Herausforderung, laden Menschen in aller Welt derzeit Videos dieser feuchtfröhlichen Aktion ins Netz.

Warum? Zum Spaß. Während die Ice Bucket Challenge vergangenes Jahr noch mit einem Spendenaufruf für die Erforschung der Nervenkrankheit ALS verbunden war, an der auch Starphysiker Stephen Hawking leidet, geht es bei der Condom Challenge nicht um Geld. Immerhin verbinden einige Teilnehmer das ganze mit der Aufforderung, sich beim Sex mit Kondomen vor Krankheiten und ungewollter Schwangerschaft zu schützen.

Die große Promi-Beteiligung, die es bei der Ice Bucket Challenge gab, lässt auf sich warten - wenn man von Internet-Star und Cameron Dallas absieht, der fast neun Millionen Follower auf der Video-Plattform Vine hat. Auf dem Twitter-Account zur #condomchallenge werden eifrig Clips von platzenden Verhüterli-Wasserbomben verbreitet. Vorsichtshalber wird dort auch der Tipp gegeben, spätestens nach sieben Sekunden das Kondom platzen zu lassen - schließlich atmet es sich darunter schlecht.

dpa


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