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Seit dem Absturz des Germanwings-Flugs 4U9525 gibt es nur einen Gedenkstein in Le Vernet in den südostfranzösischen Alpen Foto: Guillaume Horcajuelo/Archiv

Seit dem Absturz des Germanwings-Flugs 4U9525 gibt es nur einen Gedenkstein in Le Vernet in den südostfranzösischen Alpen Foto: Guillaume Horcajuelo/Archiv

Luftverkehr

Neue Gedenkstätte für Germanwings-Opfer geplant

Seit der Germanwings-Katastrophe können Angehörige nicht an die schwer zugängliche Unglücksstelle. Nun soll eine Gedenkstätte für die Opfer in der Nähe des Absturzortes entstehen.

Prads-Haute-Bléone. Angehörige von Opfern der Germanwings-Katastrophe bekommen eine Möglichkeit der Trauer in der Nähe der Absturzstelle in den französischen Alpen.

"Die Gedenkstätte soll etwa 300 Meter von der Absturzstelle entfernt errichtet werden", sagte Bernard Bartolini, Bürgermeister der zuständigen Gemeinde Prads-Haute-Bléone, der Deutschen Presse-Agentur knapp sechs Monate nach dem Unglück. Über Zugang und Gestaltung des Gedenkortes ist laut Bartolini noch nicht entschieden.

"Bisher gibt es noch keine konkreten Vorstellungen", sagte der Bürgermeister. Auch über den Zeitpunkt der Fertigstellung könne noch nichts gesagt werden.

Seit dem Absturz des Germanwings-Flugs 4U9525 am 24. März gibt es nur einen Gedenkstein in Le Vernet in den südostfranzösischen Alpen. Die kleine Gemeinde liegt einige Kilometer von der Stelle des Aufpralls entfernt. Das schwer zugängliche Gebiet des Absturzes ist von dort nicht sichtbar.

Auch wegen der laufenden Aufarbeitung der Erdschichten konnten Angehörige bisher nicht an die Unglücksstelle heran. Die Arbeiten laufen noch. Sie sollen laut Bartolini bis Ende September abgeschlossen sein. "Die oberste Erdschicht muss überall abgetragen werden", sagte der Gemeindechef.

Der Airbus A320 habe zum Zeitpunkt der Katastrophe etwa vier Tonnen Kerosin an Bord gehabt. Hinzu kommen etwa 95 Liter Öl und Schmierstoffe. Bereits nach dem Unfall war aus der Unglücksregion kommendes Wasser wegen möglicher Verschmutzungen aufgestaut und überwacht worden. Die Germanwings-Mutter Lufthansa hatte Spezialfirmen mit den Arbeiten beauftragt.

Beim Absturz der Germanwings-Maschine kamen alle 150 Menschen an Bord ums Leben. Die meisten Opfer stammten aus Deutschland. Die französischen Ermittler gehen nach Auswertung der Flugdaten davon aus, dass der Copilot den Airbus vorsätzlich zum Absturz brachte.

dpa


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