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Der Coup war gut geplant. Durch einen Tunnel gelangten Einbrecher in eine Bank in der Hauptstadt. Nun rätseln alle, wie der Bau geheim bleiben konnte.

Der Coup war gut geplant. Durch einen Tunnel gelangten Einbrecher in eine Bank in der Hauptstadt. Nun rätseln alle, wie der Bau geheim bleiben konnte.© Kay Nietfeld

Kriminalität

Nach kuriosem Einbruch keine Spur zu Tätern

Nach dem spektakulären Einbruch durch einen 30 Meter langen Tunnel in eine Bank in Berlin-Steglitz sind bei der Polizei mehr als 20 Hinweise eingegangen. Eine heiße Spur sei allerdings nicht dabei, teilte die Polizei mit.

Berlin. Die Spurensicherung des Landeskriminalamtes werde ihre Arbeit am Tatort an der Schloßstraße am Dienstag fortsetzen, sagte ein Polizeisprecher. Wegen des Feuers, das die Täter in der Nacht zu Montag im Keller der Bank und in der nahe gelegenen Tiefgarage legten, um ihre Spuren zu vernichten, sei dies aber schwierig.

Die Polizei hofft auf Zeugen, die den Bau des Tunnels von der Tiefgarage aus beobachtet haben könnten. Die Täter gruben den 1,50 Meter hohen Ganz nach Einschätzung der Polizei in wochen- oder monatelanger Arbeit.

Dabei durchbrachen sie auch Betonwände zu den Kellerräumen der Bank. Günstig für die Einbrecher war dabei, dass das Bankgebäude ein alleinstehendes Haus an einer dicht befahrenen Straße ist und daher wohl niemand nachts oder am Wochenende Lärm oder Vibrationen von Grabungsmaschinen im Boden bemerkte.

Von den 1600 Fächern der Bank-Filiale sollen nach Medienberichten 800 vermietet gewesen sein. Die Täter brachen davon rund 200 auf. Wie viel Geld, Gold oder Schmuck die Räuber erbeutet haben, ist der Polizei nicht bekannt. Die jeweiligen Mieter der Schließfächer müssten dazu noch ihre Angaben machen.

Ein Schließfach kostet je nach Größe zwischen 45 und 170 Euro im Jahr. Nur wer eine eigene Versicherung für den Inhalt abgeschlossen hat, bekommt den Verlust des Inhalts ersetzt.

dpa


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