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Das Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main.

Das Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main.
© dpa

Drogenkriminalität

Mehr Polizeipräsenz im Frankfurter Bahnhofsviertel

Die Polizei stellt sich im Kampf gegen Drogenkriminalität im berüchtigten Frankfurter Bahnhofsviertel neu auf. Die größte Dienststelle Hessens soll nun entstehen. Und auch technisch wurde aufgerüstet.

Frankfurt/Main. Von nächster Woche an wird aus der vor rund einem Jahr eingerichteten Besondere Aufbauorganisation (BAO) mit bis zu 100 Polizisten zusätzlich pro Tag die größte Dienststelle Hessens. Dafür ist eine Übergangsfrist von zwei Monaten vorgesehen, wie Polizeisprecher Andrew McCormack sagte.

Am ersten Dezember soll dann die neue Einheit mit mehr als 120 Polizisten stehen, und die BAO wird zugleich aufgelöst. Nach den Worten von Innenminister Peter Beuth (CDU) ist es das erste Mal in Hessen, dass eine BAO in den regulären Dienst überführt wird.

Video-Überwachung ausgebaut

Die neue Dienststelle heißt REE – für Regionale Einsatz- und Ermittlungseinheit. Ein eigenes Gebäude bekommt sie nicht. Die Beamten werden vor allem auf das 4. Revier in Bahnhofsnähe, auf ein benachbartes Behördenzentrum und die Direktion Mitte aufgeteilt. So soll auch verhindert werden, dass die Drogenszene verdrängt wird.

Innenminister Beuth hatte die Stadt, die Bundespolizei und die Bahn bei der Vorstellung der neuen Polizei-Einheit aufgefordert, ebenfalls mehr für das Sicherheitsgefühl der Bürger in dem Viertel zu tun. Die Koalition aus CDU, SPD und Grünen einigte sich am Freitag nach monatelangem Streit auf zwei Standorte für feste Video-Anlagen, darunter eine im Bahnhofsviertel (Taunus-/Elbestraße). Die Polizei hat zudem bis Jahresende eine mobile, technisch aufgerüstete Kamera im Einsatz, die Dealer abschrecken und bei der Strafverfolgung helfen soll.

Von dpa/RND


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