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Die Festgenommenen sollen unter anderem illegale Geschäfte mit Flüchtlingsunterkünften und öffentlichen Geldern gemacht haben. Foto: Franco Lannino/Archiv

Die Festgenommenen sollen unter anderem illegale Geschäfte mit Flüchtlingsunterkünften und öffentlichen Geldern gemacht haben. Foto: Franco Lannino/Archiv

Kriminalität

Mafia-Großrazzia: Geschäfte mit Flüchtlingsunterkünften

Neue Mafia-Ermittlungen im großen Stil erschüttern die italienische Hauptstadt Rom. Im Zuge einer Razzia wurde dort und in anderen Provinzen die Festnahme von 44 Menschen angeordnet, wie die Polizei mitteilte.

Rom. Unter anderem sollen sie illegale Geschäfte mit Flüchtlingsunterkünften und öffentlichen Geldern gemacht haben. Sie werden der Korruption und des Betrugs beschuldigt. Gegen mehr als 20 Menschen laufen zudem Ermittlungen.

Vergangenes Jahr hatte ein Mafia-Skandal Rom erschüttert, bei dem bereits Dutzende Verdächtige festgenommen worden waren. Heraus kam, dass die Mafia längst in der Hauptstadt Fuß gefasst hatte und mit Politikern, Verwaltung und Unternehmern unter einer Decke steckte. Die Ermittlungen drehten sich vor allem um den römischen Mafiaboss und ehemaligen neofaschistischen Terroristen Massimo Carminati. Der sitzt seitdem im Gefängnis.

dpa


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