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Sitzt in den USA fest: Lindsay Lohan© dpa

Reiseverbot

Lugner bangt um seinen Ehrengast beim Opernball

Dem stets von einer prominenten Schönheit zum Wiener Opernball begleiteten Bauunternehmer Richard Lugner droht in diesem Jahr ein Fiasko: Am Dienstag musste er kurzfristig alle Termine seines geplanten Gastes Lindsay Lohan für Mittwoch absagen.

Denn das US-Starlet hat Medienberichten zufolge gegen Bewährungsauflagen verstoßen und darf die USA vorerst nicht verlassen. Lugner ging aber davon aus, dass es die Amerikanerin bis zum Ball doch noch nach Wien schaffen wird, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete.

Außerdem habe er ohnehin noch einen “Überraschungsgast“ im Köcher. Über eine endgültige Absage Lohans wollte Lugner „gar nicht erst nachdenken“. „Wir gehen davon aus, dass sie am Donnerstag da sein wird“, sagte der Bauunternehmer. Die US-Schauspielerin fiel in der Vergangenheit durch Berichte über angebliche Alkohol- und Drogenprobleme auf und wurde wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt.

Zusätzlich sorgten delikate Bilder von Lugners Freundin Anastasia am Dienstag für Wirbel. Sie zeigen „Katzi“ mehr und weniger offenherzig auf der Homepage eines „Entspannungs-Lokals für Männer“ in Wien. Gerüchte, dass Anastasia in dem Etablissement nicht nur für Bilder posiert hat, wies der Bauunternehmer „nach mehreren Aussprachen“ zurück: „Anastasia hat nicht als Call-Girl gearbeitet.“

Die Bilder seien Anastasia zufolge so entstanden: Eine Freundin, die offenbar in dem Lokal gearbeitet hat, habe sie dazu überredet, sich von zwei Fotografen in dem Lokal ablichten zu lassen. Dafür habe sie 100 Euro erhalten. „Es waren etwa 20 Mädchen dort, die meisten haben sich auch in Bikinis oder nackt abbilden lassen. Solche Fotos gibt es von ’Katzi’ nicht“, zitierte APA Lugner.

Anastasia werde Lugner trotz des Wirbels zum Opernball begleiten:
„Wieso denn auch nicht? Nur weil es eine Medienhetze gibt, haut man eine Frau nicht weg wie einen nassen Fetzen.“

Die Polizei rechnete unterdessen nicht mit größeren Demonstrationen gegen den Opernball, wie sie Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre üblich waren. Der Ball hat sein Mobilisierungspotenzial offensichtlich verloren, wie mehrere von der APA befragte Demo-Veteranen erklärten. „Gegen ein Kasperltheater demonstriert man nicht“, sagte beispielsweise Martin Margulies, heute Haushaltssprecher der Wiener Grünen. apn


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