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Wieder gibt es einen Busunfall auf einer Autobahn in Brandenburg. Ein Kleinlaster fährt in einen Reisebus aus Thüringen. Und wieder gibt es Verletzte.

Wieder gibt es einen Busunfall auf einer Autobahn in Brandenburg. Ein Kleinlaster fährt in einen Reisebus aus Thüringen. Und wieder gibt es Verletzte. © Bernd Settnik

Unfälle

Kleinlaster prallt gegen Reisebus: Viele Verletzte

Ein Kleinlaster ist auf der Autobahn zwischen Berlin und Potsdam auf einen Reisebus aus Thüringen gefahren - von den 44 Businsassen wurden nach Polizeiangaben 21 leicht verletzt.

Potsdam. Zunächst hatte die Polizei von 47 Insassen gesprochen.

Der 42 Jahre alte Lastwagenfahrer wurde am Mittwoch eingeklemmt und schwer verletzt. Nachdem ihn die Feuerwehr befreit hatte, wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Berliner Klinik geflogen. Ein Polizeisprecher sagte, dass der Reisebus aus Berlin kam und auf dem Weg nach Thüringen war, als der Lastwagen an einem Stauende auffuhr.

Als Ursache für den Zusammenprall gegen 10.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Drewitz und Saarmund auf der A115 wird Unachtsamkeit des Lastwagenfahrers vermutet. Bei seinem Fahrzeug handelt es sich den Angaben zufolge um einen 7,5 Tonnen schweren Kleinlaster. Wenige Minuten vor dem Unfall war ein Auto von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach diesem Unfall bildete sich der Stau.

Die Autobahn war nach dem zweiten Unfall zunächst gesperrt worden, zur Mittagszeit wurden die Fahrspuren nach und nach wieder freigegeben. Ein Gutachter soll nun die genaue Ursache für den Unfall klären. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf mehre zehntausend Euro. Die verletzten Businsassen wurden in umliegenden Krankenhäusern ambulant versorgt. Später setzte dann die gesamte Reisegruppe mit dem Busfahrer ihre Heimreise nach Thüringen fort.

Schon mehrfach ist es in der Vergangenheit auf den Autobahnen nahe Berlin zu schweren Busunfällen gekommen. Erst Ende September waren Schüler aus Polen verunglückt. Der mit 61 Menschen besetzte Reisebus aus Posen (Poznan) war am 27. September auf dem Weg nach London gewesen. Auf der A10 zwischen Michendorf und Ferch hatte er anhalten müssen. Ein Lastwagenfahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Der polnische Lastwagenfahrer und sein mitfahrender Landsmann wurden bei dem Aufprall getötet, mehrere Menschen schwer verletzt.

Der Unfall weckt Erinnerungen an ein tragisches Busunglück am 26. September 2010. Damals hatte sich ebenfalls in der Nähe von Berlin ein schweres Unglück mit einem polnischen Reisebus ereignet, das 14 Todesopfer forderte. Auslöser war der Fahrfehler einer Autofahrerin. Sie wurde im Juni von Landgericht Potsdam wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt.

dpa


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