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Jörg Kachelmann verlangt von seiner Ex-Geliebten mehr als 13 000 Euro für Gutachten, mit deren Hilfe er sich im Strafprozess verteidigt hatte.

Jörg Kachelmann verlangt von seiner Ex-Geliebten mehr als 13 000 Euro für Gutachten, mit deren Hilfe er sich im Strafprozess verteidigt hatte. © Oliver Berg/Archiv

Prozesse

Kachelmann-Verfahren: Entscheidung wohl am 28. September

Das von Jörg Kachelmann angestrengte Schadenersatz-Verfahren gegen seine Ex-Geliebte steht vor dem Abschluss. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt setzte für den 28. September einen Termin für die Verkündung einer möglichen Entscheidung an.

Frankfurt/Main. Am Donnerstag ging es um die Frage, ob der Wetterfachmann die von ihm geltend gemachten Kosten persönlich getragen hat.

Kachelmann verlangt von seiner Ex-Geliebten Claudia D. mehr als 13 000 Euro für Gutachten, mit deren Hilfe er sich im Strafprozess gegen ihren Vergewaltigungsvorwurf verteidigt hatte. Der 57-Jährige war vor gut fünf Jahren vom Landgericht Mannheim freigesprochen worden.

Ein für die Finanzen zuständiger früherer Angestellter der Meteomedia AG bestätigte dem Zivilsenat als Zeuge, dass Kachelmanns Schweizer Firma damals rund 7000 Euro für Gutachten vorgestreckt habe. Ob Kachelmann das Geld zurückerstattet habe, könne er nicht sagen, da er im März 2011 das Unternehmen verlassen habe. Kachelmann hat nach Angaben seiner Anwältin den Vorschuss zurückbezahlt, nachdem er wegen Geldnot seine Anteile an der Firma verkauft hatte.

dpa


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