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Krisentraining für US-Lehrer nach dem Amoklauf im Dezember 2012 in Newtown, bei dem 26 Menschen starben.

Krisentraining für US-Lehrer nach dem Amoklauf im Dezember 2012 in Newtown, bei dem 26 Menschen starben. © Jeff Kowalsky/Archiv

Kriminalität

Justizminister von US-Staat gegen bewaffnete Lehrer

Der Justizminister des US-Staats Arkansas hat sich gegen den Versuch mehrerer Schulen gewandt, mit Hilfe bewaffneter Lehrer die Gefahr vor Amokläufen zu verringern.

Washington. Rund 20 Lehrer sollten im Schulbezirk Clarksville Pistolen mit 9mm-Kaliber erhalten und an fünf Schulen dafür sorgen, dass Schützen bei möglichen Schießereien in Schach gehalten werden können, bis die Polizei eintrifft.

Gegen diese Idee wandte sich nun Justizminister Dustin McDaniel in einem Gutachten: Zwar dürften private Sicherheitsfirmen bewaffnete Wachleute an Schulen schicken, für Lehrer an öffentlichen Schulen gelte dieser Passus im Waffengesetz von Arkansas jedoch nicht. Da die Auffassung des Demokraten McDaniel rechtlich nicht bindend ist, bleibt es aber Sache der Staatsanwaltschaft, den Plänen aus Clarksville einen Riegel vorzuschieben.

Die Lehrer hatten an 53 Trainingsstunden teilgenommen - deutlich mehr als für private Sicherheitsleute vorgeschrieben - und sollten fortlaufend geschult werden. Rund 70 000 Dollar (52 700 Euro) hat der Bezirk für Training und Waffen bereits ausgegeben, berichtete die Lokalzeitung "Arkansas Times" am Donnerstag.

Mindestens sechs Bundesstaaten der USA versuchen bereits, mit Hilfe bewaffneter Wachleute die Sicherheit an Schulen zu erhöhen. Laut einem Bericht der "New York Times" gab es dieses Jahr in über 30 Staaten Gesetzesinitiativen, die Mitarbeitern öffentlicher oder privater Schulen das Tragen von Waffen erlauben sollten.

dpa


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