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Bei einer Demonstration von Studenten in Istanbul hat die Polizei Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt.

Demonstration

Istanbul: Polizei geht brutal gegen Studentenproteste vor

Mit Gummigeschossen und Tränengas hat die türkische Polizei am Freitag eine Studentendemonstration in Istanbul aufgelöst. Bereitschaftspolizisten kesselten die Studenten vor der Universität ein und nahmen zahlreiche Demonstranten fest, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Istanbul. An dem Protest waren etwa 200 Studenten beteiligt, sie forderten die Abschaffung des Hochschulkontrollgremiums YÖK, das am Freitag auf den Tag genau vor 34 Jahren von der Militärjunta eingerichtet worden war. "Die Jugend lässt sich nicht einschüchtern, (Staatspräsident Recep Tayyip) Erdogan und der YÖK werden zusammenbrechen", stand auf einem Plakat. "Die Mörder-Regierung muss zur Rechenschaft gezogen werden", skandierten die Studenten.

Auch in Antalya im Süden des Landes protestierten Studenten am Jahrestag gegen den YÖK, der als Kontrollgremium der Regierung verhasst ist. Dort setzte die Polizei Wasserwerfer ein. Medienberichten zufolge wurden in Antalya neun Demonstranten in Polizeigewahrsam genommen. In Antalya findet kommende Woche der Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) statt.

ts/ogo


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