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Bergungskräfte haben säckeweise angekokeltes Bargeld sichergestellt. Dieses sollten Postangestellte als Sozialleistungen an Bedürftige.

Bergungskräfte haben säckeweise angekokeltes Bargeld sichergestellt. Dieses sollten Postangestellte als Sozialleistungen an Bedürftige. © Stringer/EPA

Luftverkehr

Indonesien: Bargeld und Stimmrekorder sichergestellt

Das Wetter erschwert die Bergung der Leichen nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien. Helfer finden aber säckeweise Bargeld. Und was verrät die erste der beiden Blackboxen?

Jakarta. Nach dem Absturz des Flugzeugs der Trigana Air in Indonesien haben Bergungskräfte an der Absturzstelle säckeweise angekokeltes Bargeld sichergestellt.

Mit den Scheinen im Wert von 6,5 Milliarden Rupien (422 000 Euro) waren vier Postangestellte unterwegs, die das Geld am Zielort als Sozialleistungen an Bedürftige auszahlen sollten.

Die Suchmannschaften fanden an der Absturzstelle in der abgelegenen Provinz Papua auch den Stimmrekorder, der Aufnahmen im Cockpit macht. Die zweite Blackbox, die technische Daten des Fluges aufzeichnet, wurde noch gesucht, wie ein Sprecher sagte. Ermittler erhoffen sich Aufschluss über die Unglücksursache.

Es herrschte zwar während des Fluges schlechtes Wetter. Der Pilot setzte aber nach den bisherigen Angaben keinen Notruf ab. Die Maschine der Regionalfluggesellschaft Trigana Air war am Sonntag kurz vor dem Flughafen von Oksibil abgestürzt.

Die Bergung der 54 Leichen wird von heftigen Regenfällen und dichtem Nebel behindert. Wegen des Wetters konnten die Opfer nicht wie geplant mit Hubschraubern ausgeflogen werden, wie ein Militärvertreter der staatliche Nachrichtenagentur Antara sagte. Helfer trugen die Leichen deshalb zu Fuß aus dem unwegsamen Gelände. 27 waren bis zum Abend in Oksibil angekommen.

dpa


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