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UNTERSUCHUNG: Immer mehr Autos in Deuschland haben erhebliche Mängel.© Surrey

Untersuchung

Immer mehr Autos mit schweren Mängeln

Auf Deutschlands Straßen sind immer mehr Autos mit schweren Mängeln unterwegs. 2009 ist der Anteil trotz der Abwrackprämie um 0,3 Prozentpunkte auf 17,6 Prozent gestiegen. Dies geht aus einem auf der Leipziger Automobilmesse AMI vorgestellten Mängelbericht der Sachverständigenorganisation GTÜ hervor.

LEIPZIG. Bei 42 Millionen zugelassenen Autos hatten demnach 8 Millionen erhebliche Mängel. „Da fährt viel Schrott auf den Straßen herum“, sagte GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi.

Erfreulich sei aber, dass 48,2 Prozent der Autos die Hauptuntersuchungen ohne Beanstandungen passiert haben. Das sei im Vergleich zu 2008 ein Anstieg um zwei Prozentpunkte. Dies sei ein Indiz dafür, dass die Autofahrer ihre Fahrzeuge wieder verstärkt in die Werkstätten bringen. „Einigen Autofahrern ist offenbar bewusst geworden, dass sich die Geiz-ist-geil-Mentalität in Sachen Sicherheit nicht auszahlt“, sagte de Biasi.

Das Plus an Neufahrzeugen durch die staatliche Prämie werde sich erst in einigen Jahren auswirken. Allerdings sei der Sicherheitsstandard auf den Straßen durch die zwei Millionen Neuwagen gestiegen. Immerhin seien zwei Millionen Altautos mit einem Durchschnittsalter von 13 Jahren in der Schrottpresse gelandet. Auf Platz eins der Mängelliste rangieren mit 23,6 Prozent Beleuchtung und Elektrik, gefolgt von Fehlern an der Bremsanlage. Platz drei gehört der Gruppe Achsen, Räder, Reifen, Aufhängungen. dpa


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