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Unwetter

Hunderttausende in New York ohne Strom

Orkanartige Stürme und heftiger Regen haben am Wochenende Hunderttausende Menschen in der Region von New York von der Stromversorgung abgeschnitten.

Nach einem Bericht der „New York Times“ wurden zwei Menschen durch umstürzende Bäume in Teaneck im Bundesstaat New Jersey getötet. Ein Brand zerstörte mehrere historische Häuser im Seebad Ocean Grove am Atlantik.

Zeitweise wurden Windgeschwindigkeiten bis über 110 Stundenkilometern gemessen, meldet der Fernsehsender CNN. Im Flugverkehr gab es Verspätungen. Regionale Eisenbahnverbindungen waren ebenso betroffen wie Teile der New Yorker U-Bahn. Wegen starken Windes wurde der Zugverkehr zwischen New York und Philadelphia unterbrochen. Passagiere einer Linie in New Jersey mussten sechs Stunden lang auf offener Strecke ausharren, weil die Stromversorgung unterbrochen worden war.

Bei New Yorks Polizei gingen so viele Notrufe ein wie selten, sagte ein Sprecher. „An einem arbeitsreichem Samstagabend bekommen wir vielleicht 1000 Anrufe in der Stunde. An diesem Samstag haben wir über 4000 pro Stunde gehabt, die meisten wegen des Unwetters“, sagte ein Polizeisprecher der „New York Times“.

Die Staten-Island-Fähre stellte wegen der gefährlichen Winde in der Nacht zum Sonntag für vier Stunden ihren Betrieb ein. Die Elektrizitätsgesellschaft Con Ed teilte mit, es sei unklar, wann die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt sein werde. Allein rund 113 000 Con Ed-Kunden in New York und dem angrenzenden County hatten keine Elektrizität - doppelt so viele wie während der Schneestürme im vergangenen Monat. dpa


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