Navigation:

© Alexander Heinl/dpa

Politik

Hendricks: Genpflanzen bundesweit verbieten

Gentechnisch veränderte Pflanzen sind ein Dauerthema. Unter anderem auch Teil der TTIP-Verhandlungen, hat sich mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) eine konsequente Gegnerin gefunden. Sie spricht sich für ein bundesweites Verbot aus.

Düsseldorf. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat ihre Forderung nach einem bundeseinheitlichen Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen erneuert. "Wir brauchen jetzt endlich ein Gesetz, das dem Bund die Möglichkeit gibt, den Anbau von Genpflanzen zu verbieten - und zwar bundesweit und rechtssicher", sagte Hendricks der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Die Leute wollen keine Genpflanzen auf deutschen Äckern", sagte die SPD-Politikerin. Rückenwind bekommt die Bundesumweltministerin laut "Rheinischer Post" durch einen Beschlussvorschlag des Saarlands, mit dem sich die Umweltministerkonferenz am Freitag befassen sollte.

In dem Papier, das der Zeitung vorliegt, fordern die Umweltminister der Länder die Bundesregierung auf, die auf EU-Ebene geschaffene Möglichkeit für nationale Regelungen noch in der laufenden Legislaturperiode für ein "bundesweit einheitliches Anbauverbot" zu nutzen. In der Bundesregierung ist die Haltung zu einem Anbauverbot gentechnisch veränderter Pflanzen uneinheitlich. Während Hendricks für ein bundeseinheitliches Verbot ist, unterstützt Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) das Anliegen zwar, will die Länder dabei aber stärker in die Pflicht nehmen. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) dagegen lehnt ein generelles Anbauverbot ab.

epd


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie