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SYMBOLFOTO: Die Handgranaten aus den USA wollte der Waffennarr per Post geschickt bekommen

POLIZEI

Handgranaten sollten per Post kommen

Schon wieder wird in Deutschland ein Waffennarr von der Polizei hochgenommen. Im Internet kann man scheinbar alles bestellen. Weil er bei einem US-amerikanischen Händler Granaten bestellt und darüber hinaus Flak-Rohre und mehrere Pistolen im Keller aufbewahrt hat, muss sich seit Dienstag ein 53 Jahre alter Mann aus Rheinland-Pfalz vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten.

Frankfurt/Main. Die Anklage legt ihm Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zur Last. Der Angeklagte hatte den Händler angewiesen, die Granaten per Post nach Deutschland zu schicken. Auf dem Frankfurter Flughafen wurde das Paket jedoch geöffnet und statt des Paketboten kam die Polizei zu dem Empfänger, um dessen Haus zu durchsuchen.

200 Kilogramm an Waffen und Munition wurden dabei beschlagnahmt. Vor Gericht räumte der Mann aus dem Kreis Germersheim den Waffenbesitz ein. Er habe aber mit diesem Hobby mittlerweile "nichts mehr am Hut", sagte er. Bei der Bestellung in den USA aber sei er davon ausgegangen, dass es sich lediglich um leere Granatenhülsen gehandelt habe. Zollbeamte stellten in dem Paket jedoch schweres Geschütz fest.

Die Beamte sollen bei einem zweiten Verhandlungstermin als Zeugen gehört werden. Danach will das Gericht entscheiden, ob noch eine bewährungsfähige Strafe möglich ist.


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