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Landgericht im bayerischen Deggendorf: Wegen schwerer Misshandlung ihres Pflegesohnes wurde eine 35-Jährige zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Landgericht im bayerischen Deggendorf: Wegen schwerer Misshandlung ihres Pflegesohnes wurde eine 35-Jährige zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. © Andreas Gebert/Archiv

Prozesse

Haftstrafe nach schwerer Misshandlung eines Pflegekindes

Die schwere Misshandlung ihres Pflegesohnes muss eine Frau aus Niederbayern mit einer Haftstrafe büßen. Das Landgericht verurteilte die 35-Jährige wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten.

Deggendorf. Der vierjährige Junge sei in der Familie misshandelt worden und habe sich die Verletzungen nicht selbst zugefügt, sagte die Vorsitzende Richterin Gisela Schwack am Landgericht Deggendorf. Der Ehemann der 35-Jährigen wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Neben Verletzungen am ganzen Körper hatten die Mediziner eine schwere Verbrennung am Gesäß des Jungen festgestellt.

dpa


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