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POLIZEI

Gorßrazzia gegen Internet-Mafia

Es ist ein grenzüberschreitender Großeinsatz gewesen: In Deutschland, Bosnien-Herzegowina, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Litauen und Russland sind 69 Wohnungen und Firmenräume durchsucht worden. Gestern vermeldet das Bundeskriminalamt (BKA) einen Ermittlungserfolg der Großaktion: Diverse Internetforen konnten geschlossen werden.

Hannover. Dort wurde mit vielen illegalen Gütern gehandelt: Betäubungsmitteln, gefälschten amtlichen Ausweisen, Falschgeld, Waffen, ausgespähten Daten.

Mutmaßlicher Hauptbetreiber von insgesamt drei Foren ist ein 27-jähriger Bosnier, der seit Oktober 2012 als Administrator die Schlüsselrolle bei der technischen Verwaltung der Infrastruktur der Foren eingenommen haben soll. Er wurde in Bosnien festgenommen. In Deutschland wurden acht der neun Verdächtigen festgenommen, unter ihnen zwei Deutsche, darunter auch ein Niedersachse. Er soll Drogen verkauft haben.

Ein 21-Jähriger aus dem Münsterland soll zudem eine illegale Streaming-Plattform betrieben haben. Die Ermittler beschlagnahmten PCs, Bargeld (150 000 Euro), eine Schusswaffe und Betäubungsmittel. Außerdem wurden in mehreren Ländern Server beschlagnahmt.

Dazu, wie die Täter überführt wurden, will die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main keine Angaben machen – die Vorgehensweisen sollen anderen Tätern nicht bekannt sein, da diese sonst reagieren und sich schützen würden, erklärt ein Sprecher.

Lesen Sie heute mehr in der Printausgabe der NP. Unter anderem ein Interview mit einem Cmputerexperten.


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