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600 Euro Schadenersatz forderte ein Passagier wegen einer 22-stündigen Verspätung eines Thomas Cook Airlines-Fluges. Erst nachdem ein Gerichtsvollzieher mit Pfändung drohte, wurde die Forderung beglichen.

600 Euro Schadenersatz forderte ein Passagier wegen einer 22-stündigen Verspätung eines Thomas Cook Airlines-Fluges. Erst nachdem ein Gerichtsvollzieher mit Pfändung drohte, wurde die Forderung beglichen. © Patrick Pleul/Archiv

Luftverkehr

Gerichtsvollzieher will Condor-Flugzeug pfänden

Peinlicher Besuch auf dem Rollfeld: Ein Gerichtsvollzieher hat am Salzburger Flughafen gedroht, ein Flugzeug des Condor-Schwesterunternehmens Thomas Cook Airlines UK zu pfänden, wie ein Condor-Sprecher auf Anfrage bestätigte.

Frankfurt/Main. Hintergrund war die Forderung eines verärgerten Passagiers, der wegen einer 22-stündigen Verspätung eines Fluges im Jahr 2012 von Thomas Cook Airlines 600 Euro forderte.

Als die Airline nicht zahlte, schaltete er nach Informationen der "Welt" das Fluggastrechteportal Flightright ein, eine Firma, die gegen Provision im Auftrag von Kunden ausstehende Entschädigungen von Airlines erstreitet. Schließlich kam am vergangenen Freitag der Gerichtsvollzieher zum Flughafen Salzburg.

"Es tut uns furchtbar leid. Als wir davon erfahren haben, wurde die Forderung sofort beglichen", sagte der Condor-Sprecher. Die Forderung sei berechtigt gewesen.

dpa


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