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Verzweiflungstat

Familiendrama in Hude: Kinder waren betrunken

Bei dem Familiendrama mit vier Toten am Ostermontag in Hude sind der 22-jährige Sohn und die 17-jährige Tochter betrunken gewesen.

Hude. „Damit kann man vielleicht etwas näher erklären, warum sie sich nicht gewehrt haben“, sagte Rainer du Mesnil de Rochemont von der Staatsanwaltschaft Oldenburg am Mittwoch zur toxikologischen Untersuchung.

Im Blut des Sohnes wurde seinen Angaben zufolge eine Konzentration von mehr als 2,5 Promille festgestellt. Bei dem Mädchen waren es 1,34 Promille im Blut. Die beiden sollen zuvor auf einer Party gewesen sein. Der Vater und die Mutter hatten keinen Alkohol getrunken. Mit diesen Ergebnissen seien die Ermittlungen abgeschlossen, erklärte du Mesnil de Rochemont.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der 53 Jahre alte Familienvater seine beiden Kinder und die Mutter am Morgen des Ostermontags mit Bettdecken erstickt. Einige Stunden später nahm er sich an einem nah gelegenen See das Leben. Er soll die Tat spontan aus Verzweiflung begangen haben. Der gelernte Fliesenleger sei nach einem Unfall zwei Jahre lang arbeitslos gewesen und habe unter Depressionen und Existenzängsten gelitten.


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