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Das unwegsame Waldgebiet wurde stundenlang mit einem Hubschrauber und Hunden abgesucht. Auch Feuerwehr und Bergwacht waren im Einsatz.

Das unwegsame Waldgebiet wurde stundenlang mit einem Hubschrauber und Hunden abgesucht. Auch Feuerwehr und Bergwacht waren im Einsatz. © Winfried Rothermel

Unfälle

Experten prüfen Unglücksursache nach Hubschrauberabsturz

Motorschaden, abgebrochenes Rotorblatt, menschliches Versagen? Nach dem Absturz eines Hubschraubers mit einem Toten suchen Experten am Wrack der Maschine nach Erklärungen.

Furtwangen. Nach dem Absturz eines Leichthubschraubers in der Nähe von Furtwangen im Schwarzwald hat die Polizei ihre Ermittlungen zur Unglücksursache fortgesetzt. Der Hubschrauber war am Sonntag in Freiburg gestartet und dann abgestürzt; der Pilot kam ums Leben.

Ein Augenzeuge hatte zuvor gesehen, dass die Maschine schon in der Luft Teile verlor und dann zu Boden ging. Experten sollen nun an der Unglücksstelle und im Wrack nach Spuren suchen und klären, ob etwa ein Motorschaden Ursache war, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Auch nach einem möglichen zweiten Opfer werde weiter gesucht, hieß es. Der 26 Jahre alte Pilot hatte in seinem Tandem-Hubschrauber Rundflüge angeboten. Es sei aber eher unwahrscheinlich, dass es einen weiteren Insassen gab, sagte der Sprecher. "Bislang deutet einiges darauf hin, dass der Mann alleine war."

Der Absturz der Maschine war von dem Augenzeugen am Sonntagnachmittag in einem Wald bei Gütenbach-Hintertal beobachtet worden. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Hunderte Einsatzkräfte durchkämmten die Gegend, nachdem das Wrack leer gefunden worden war. Die Leiche des Piloten entdeckten sie Stunden später in dem unwegsamen Gelände.

dpa


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