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An der Festmeile am Brandenburger Tor sind große Leinwände und eine Bühne aufgebaut. Zu Deutschlands größter Silvesterparty werden mehrere Hunderttausend Menschen erwartet. Foto: von Jutrczenka/dpa

Silvester

Erste Besucher bei Deutschlands größter Silvesterparty

Die Sicherheitskontrollen sind diesmal strenger. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt feiern schon die ersten Besucher auf Berlins Silvesterparty am Brandenburger Tor.

Berlin. Mit verschärften Sicherheitskontrollen hat in Berlin die größte Silvesterparty Deutschlands begonnen. Die ersten Besucher strömten am frühen Donnerstagnachmittag auf die rund zwei Kilometer lange Feiermeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule.

An den sechs Eingängen sollten ihre Taschen streng auf gefährliche Gegenstände und Feuerwerkskörper überprüft werden. Böllern war auf dem Gelände wie üblich verboten. Insgesamt erwarteten die Veranstalter bis Mitternacht Hunderttausende Gäste aus aller Welt. Bis 19 Uhr laufen auf den drei Bühnen noch Bandproben, wie eine Sprecherin der Open-Air-Party sagte. Danach sollte das Hauptprogramm mit Auftritten von rund 150 Künstlern beginnen. Darunter waren Konzerte der Dance-Gruppe Mr. President ("Coco Jambo"), der Elektropop-Band Glasperlenspiel ("Geiles Leben") und der Berliner Country-Band The BossHoss ("Don't Gimme That") geplant. Kurz vor Mitternacht wollte die wiedervereinigte 90er-Jahre-Boyband Caught in the Act den Silvester-Countdown einläuten. Das Feuerwerk sollte acht Minuten dauern.

In Brüssel wurde das Silvesterfeuerwerk wegen Terrordrohungen abgesagt. Für die Berliner Polizei bestand jedoch kein Anlass, die Feier am Brandenburger Tor infrage zu stellen. "Es gibt keine konkreten Hinweise auf Anschlagspläne", sagte ein Sprecher am Donnerstag. Die Sicherheitsmaßnahmen fielen strenger aus als 2014. Auf der Festmeile wollten 600 Ordner für Sicherheit sorgen, Rucksäcke und große Taschen waren verboten. Erstmals war auch der angrenzende Tiergarten für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Rund um die Festmeile sollten mehr Polizisten unterwegs sein: 900 statt 750 wie im vergangenen Jahr. dpa


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