Navigation:
Landeskriminalamt

Erpressung in Kiel - Polizei kontrolliert Schulen

Bei an einer Kieler Grundschule gefundenen manipulierten Marzipanherzen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen Fall schwerer Erpressung gegen ein Unternehmen aus der Landeshauptstadt. Wie das Landeskriminalamt mitteilte, sprach ein Unbekannter am Freitagmorgen erneut Drohungen gegen Schulen in Kiel aus.

Kiel. Deshalb wurden drei Schulen abgesucht. Darunter sei aber nicht die Schule, an der die manipulierten Marzipanherzen am Dienstag gefunden worden waren. Ein Unbekannter hatte auf dem Hof einer Grundschule in Kiel Marzipanherzen abgelegt, die mit einer Substanz versetzt wurden und deren Verzehr deshalb gesundheitliche Beschwerden auslösen könnte. Schwere Folgen oder gar Lebensgefahr schlossen Experten nach Angaben des Landeskriminalamtes aber aus. Die Schule hatte in der Nacht zum Dienstag eine E-Mail mit dem Hinweis enthalten, auf dem Hof seien vergiftete Lebensmittel ausgelegt worden.

Die Ermittler könnten derzeit nicht bewerten, wie ernst oder gefährlich die Drohungen seien, hieß es. Sie rieten deshalb weiter zur Vorsicht bei gefundenen Lebensmitteln. Gegen welches Unternehmen sich die Erpressung richtet, blieb zunächst unbekannt. Einen Hersteller von Marzipanherzen gibt es in Kiel nicht.


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Welche Koalition soll den Rat der Landeshauptstadt regieren?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie