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Blick von der französischen Seite auf das Montblanc-Gebirge in den Westalpen.

Blick von der französischen Seite auf das Montblanc-Gebirge in den Westalpen. © Rocchio

Unfälle

Erneut tödliche Bergunfälle in den Alpen

Im französischen Teil des Montblanc-Massivs ist erneut eine Bergsteigergruppe in den Tod gestürzt. Auch an der knapp 3500 Meter hohen Dreiherrenspitze kam ein Bergsteiger ums Leben.

Chamonix. Keine Woche nach dem Unfall von sechs Alpinisten am 3901 Meter hohen Berg Aiguille d'Argentière starben jetzt drei Mitglieder einer Seilschaft an der Aiguille du Midi (3842 Meter), wie die Präfektur am Montag mitteilte.

Die zwei französischen Bergsteiger und ihr Führer stürzten aus noch ungeklärter Ursache mehr als 800 Meter in die Tiefe. Ihre Leichen wurden am Sonntag von einer Hubschrauberbesatzung am Fuße der Nordwand des Berges entdeckt. Die Alpinisten hatten bereits seit Samstag als vermisst gegolten.

Der diesjährige Sommer im Montblanc-Massiv gilt als einer der unfallreichsten der vergangenen Jahre. Seit Saisonbeginn gab es bereits 20 Tote, wenn man die noch Vermissten mitzählt.

Ein denkbar schlecht ausgerüsteter Bergsteiger starb beim Abstieg von der Dreiherrenspitze in den Alpen. Der 50 Jahre alte Bergsteiger, der offenbar aus Österreich stammte, war nur mit kurzen Hosen und Turnschuhen auf dem Berg unterwegs, wie das Portal "Südtirol Online" am Montag berichtete. Er hatte sich beim Abstieg vom Gipfel in schwierigem Gelände verlaufen und am Sonntag telefonisch Alarm geschlagen.

Die Rettungskräfte konnten den Mann, der allein unterwegs war, in der Nacht ausfindig machen. Er starb aber kurz darauf, vermutlich an Unterkühlung. An der Dreiherrenspitze verläuft die Grenze zwischen Österreich und Italien.

dpa


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