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© dpa (Symbolbild)

Stärke 2,6

Erdbeben reißt Hessen aus dem Schlaf

Im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg hat am frühen Donnerstagmorgen kurz die Erde gebebt. Auch wenn die Erdstöße wohl keine Schäden angerichtet haben, hatte die Nacht für viele Anwohner ein jähes Ende.

Ober-Ramstadt. Es dauerte nur knapp neun Sekunden, doch die Erde bebte lange genug, um Anwohner aus dem Schlaf hochschrecken zu lassen: In Südhessen hat es am Donnerstagmorgen erneut ein leichtes Erdbeben gegeben. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie zufolge hatte das Beben gegen 05.39 Uhr eine Stärke von 2,6. Das Zentrum des Bebens lag demnach im Bereich Ober-Ramstadt in circa sieben Kilometer Tiefe.

Nach Angaben der Polizei dauerte der Erdstoß knapp neun Sekunden. Von besorgten Anwohnern aus Pfungstadt und den Gemeinden Balkhausen und Nieder-Ramstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) gingen vier Anrufe bei der Polizei ein.

Erdbeben in Hessen keine Seltenheit

Bereits vor drei Wochen gab es in Rödermark im Landkreis Offenbach ein leichtes Erdbeben mit einer Stärke von 2,5. Mehrere Menschen aus dem Ortsteil Waldacker hatten den Notruf alarmiert. Nach Angaben der Polizei hatten viele Anwohner neben dem Beben ein Knallgeräusch registriert. Ein Jahr zuvor, im Oktober 2016, hatte ein Erdbeben der Stärke 3,0 Südhessen erreicht. Das Epizentrum lag nach Angaben der Polizei zwischen Darmstadt-Arheilgen und Erzhausen.

Erdbeben sind nach Angaben der Experten des Landesamtes in der Region nicht ungewöhnlich. Im Oberrheingraben und an dessen Rändern, zu denen der Odenwald gehört, baue sich Spannung ab. Diese Spannungen entstünden, weil sich der afrikanische Kontinent in den europäischen hineinschiebe. Viele kleinere Beben nehme meist niemand wahr.

Von RND/dpa


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