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Kobra

Entwichene Giftschlange ist tot

Seit Mitte März herrschte in Mülheim an der Ruhr Schlangenalarm. Eine hochgiftige Kobra war aus einem Terrarium entwichen. Jetzt kam die Entwarnung. Die Schlange ist wieder da. Tot.

MÜLHEIM/RUHR. Die in einem Mülheimer Mehrfamilienhaus entwichene Gift-Kobra ist tot. Das verendete Reptil sei am Donnerstag von der Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung des Schlangenhalters entdeckt worden, berichtete ein Sprecher der Stadt Mülheim.

Die Schlange sei auf einen Klebestreifen gekrochen, den die Feuerwehr ausgelegt hatte. Anschließend sei das geschwächte Jungtier bei einem Befreiungsversuch offenbar verendet. Die Kosten der dreiwöchigen Schlangenjagd werden auf rund 100 000 Euro geschätzt.

Die Schlangenjagd hatte Mühlheim in Atem gehalten. Mit Unterstützung von Reptilien-Experten der Düsseldorfer Feuerwehr wurde die in einem Mehrfamilienhaus gelegene Wohnung des Schlangenbesitzers immer wieder durchsucht. Um das Versteck der Schlange aufzuspüren, wurden die Einrichtung aus der Wohnung getragen und die Holzdielen herausgerissen. Doch die Schlange blieb bis zuletzt spurlos verschwunden.
Für den Ernstfall wurde ein Gegengift vor Ort bereitgestellt. „Ohne Behandlung ist der Biss der Schlange in wenigen Stunden tödlich“, so der Feuerwehrsprecher.


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