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Pressekonferenz der Polizei in Potsdam: Seit einer Woche wird mit einem Großaufgebot vergeblich nach dem sechsjährigen Elias aus Potsdam gesucht.

Pressekonferenz der Polizei in Potsdam: Seit einer Woche wird mit einem Großaufgebot vergeblich nach dem sechsjährigen Elias aus Potsdam gesucht. © Ralf Hirschberger

Notfälle

Elias aus Potsdam seit einer Woche verschwunden

Seit einer Woche wird der sechsjährige Elias aus Potsdam vermisst - auf der Suche nach dem Jungen stehen die Ermittler in engem Kontakt mit ihren Kollegen aus Sachsen-Anhalt.

Potsdam/Stendal. Anfang Mai verschwand dort die fünfjährige Inga, etwa 100 Kilometer von der brandenburgischen Landeshauptstadt entfernt. Beide Teams tauschten sich regelmäßig aus, sagte der Magdeburger Polizeisprecher Marc Becher. Christoph Koppe von der Brandenburger Polizei betonte, die Hinweise würden abgeglichen.

Das sei aber "reine Routine", fügte er hinzu. "Wir können nichts ausschließen", es gebe aber bisher keine Verbindung. Nur: "Beides sind Kinder, und beide sind relativ schnell unbekannt verschwunden."

Zu beiden Kindern gibt es noch keine heiße Spur. Der sechsjährige Elias war am Mittwoch vor einer Woche zuletzt auf einem Spielplatz im Potsdamer Stadtteil Schlaatz gesehen worden. Die fünfjährige Inga verschwand in einem Waldstück bei Stendal in Sachsen-Anhalt.

Auch heute suchte die Polizei erneut in Schlaatz. Ein Spürhund war im Einsatz, Polizisten durchkämmten noch einmal das Flüsschen Nuthe und das Ufer. Es werde weitergesucht, "solange es notwendig ist", sagte Polizeisprecher Koppe. Es gebe noch viele Hinweise, die abgearbeitet werden müssten. Die Sonderkommission "Schlaatz" ermittelt, etwa 170 Polizisten beteiligen sich weiter an der Suche.

Die Zahl der Hinweise steigt stetig, mehr als 400 gingen mittlerweile bei der Polizei ein. Seit Wochenanfang wird auch im nahen Berlin auf großen digitalen Infotafeln nach dem blonden Jungen gefahndet.

Nach dem Verschwinden von Elias hatte sich die Polizei bei ihrer Suche zunächst auf die Möglichkeit eines Unglücks konzentriert: Der Junge könnte in die Nuthe oder in einen Heizungsschacht gestürzt sein, war die Überlegung. Aber auch ein Verbrechen wird von den Ermittlern mittlerweile ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Für wenig wahrscheinlich hält es die Polizei, dass der Junge ausgerissen ist.

dpa


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