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In ländlichen Gebieten werden längst nicht alle Erkrankungen und Sterbefälle von den nationalen Gesundheitsbehörden registriert. Foto: Ahmed Jallanzo

In ländlichen Gebieten werden längst nicht alle Erkrankungen und Sterbefälle von den nationalen Gesundheitsbehörden registriert. Foto: Ahmed Jallanzo

Wissenschaft

Ebola-Epidemie: Jetzt 1229 Todesfälle registriert

Durch die Ebola-Epidemie in Westafrika sind wahrscheinlich bereits mindestens 1229 Menschen umgekommen. Aus den vier direkt betroffenen Ländern Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone seien zwischen dem 14. und 16. August 113 neue Fälle gemeldet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.

Genf. t. 84 dieser Patienten seien gestorben.

Von den nunmehr 1229 registrierten Todesfällen seien 760 eindeutig als Folge einer Infektion mit dem Virus bestätigt, bei den anderen Fällen bestehe ein begründeter Verdacht auf Ebola. Die WHO geht davon aus, dass die tatsächlichen Fallzahlen höher liegen, da vor allem in ländlichen Gebieten längst nicht alle Erkrankungen und Sterbefälle von den nationalen Gesundheitsbehörden registriert werden.

Die Bemühungen um die Eindämmung der Epidemie seien weiter verstärkt worden, berichtete die WHO. So hätten die Regierungen der betroffenen Länder inzwischen mehrere Quarantänezonen eingerichtet. Dazu gehörten auch ganze Städte - unter anderem Guéckédou in Guinea, Kenema und Kailahun in Sierra Leone sowie Foya in Liberia.

In Nigeria - dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas - teilte das Gesundheitsministerium mit, dass 195 Patienten wegen Ebola-Verdacht unter Beobachtung stehen. Bislang seien 12 Fälle bestätigt worden. Vier Ebola-Patienten hätten sich von der lebensgefährlichen Erkrankung erholt und das Krankenhaus verlassen.

Die WHO wies in ihrer Mitteilung erneut darauf hin, dass nach ihrer Einschätzung keine Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr oder im Handel erforderlich sind. Es müssten lediglich jenen Menschen Reisen verwehrt werden, die infiziert sind oder bei denen ein klarer Verdacht auf eine Ebola-Infektion besteht.

dpa


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