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Ein Kleidergeschäft in Sulzbach ist abgesperrt, nachdem es am Tag zuvor dort gebrannt hatte.

Ein Kleidergeschäft in Sulzbach ist abgesperrt, nachdem es am Tag zuvor dort gebrannt hatte. © Oliver Dietze

Brände

Dummejungenstreich löst Großbrand aus

Zwei Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren alt werfen ein brennendes Hemd in ein Bekleidungsgeschäft. Es soll ein Scherz sein, doch die Folgen sind verheerend.

Sulzbach. Zwei Jungen haben beim Zündeln ein Kleidergeschäft nahe Saarbrücken abgefackelt. Das komplette Inventar mit etwa 47 000 Kleidungsstücken wurde zerstört - der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich, nahe der Million, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.

Die Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren hatten den Ermittlungen zufolge am Donnerstagabend ein Hemd angezündet und in ein Kleidergeschäft in Sulzbach an der Saar geworfen. Dann waren sie geflüchtet.

Das Feuer breitete sich schnell aus. Zwei Verkäuferinnen, die sich im Laden aufhielten, wurden nach Angaben der Polizei mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Teil des Gebäudes wurde beschädigt.

Die beiden Jungen wurden von der Polizei gefasst, verhört und danach zu ihren Eltern gebracht. Kinder bis 14 Jahren können nicht strafrechtlich belangt werden. Die Polizei prüfe aber, ob die Eltern eine Mitschuld tragen und ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

Im hessischen Baunatal hat zudem ein vier Jahre alter Junge am Freitag die Wohnung seiner Eltern in Brand gesetzt. Ein Familienmitglied, ein 28-Jähriger, wurde laut Polizei verletzt. Der Vierjährige hatte den Ermittlungen zufolge unbemerkt im Flur die Garderobe mit einem Feuerzeug angezündet. Der Schaden betrug rund 10 000 Euro.

dpa


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