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Die SAS-Maschine war auf dem Weg nach Stockholm. Foto:  Johan Nilsson/Scanpix/Archiv

Die SAS-Maschine war auf dem Weg nach Stockholm. Foto:  Johan Nilsson/Scanpix/Archiv

Luftverkehr

Bombenverdacht in Schweden: Flugzeug musste zwischenlanden

Horrorszenario im Flugzeug: Auf dem Weg von London nach Stockholm vermutet der Pilot eine Bombe an Bord. Die Maschine mit 72 Reisenden landet in Göteborg. Doch Experten finden keinen Sprengstoff.

Göteborg. Nach einer Bombendrohung ist ein Passagierflugzeug auf dem Weg von London nach Stockholm außerplanmäßig im schwedischen Göteborg gelandet.

Die Maschine der Fluggesellschaft SAS mit 72 Menschen an Bord wurde evakuiert, wie die Polizei mitteilte. Bombenexperten untersuchten das Flugzeug am Nachmittag, fanden aber keinen Sprengstoff, wie die Nachrichtenagentur Ritzau berichtete.

Wie es zu dem Zwischenfall kam, blieb zunächst unklar. Die Besatzung des Flugzeugs hatte am Vormittag Alarm bei der Flugsicherung geschlagen, diese wiederum hatte die Polizei informiert.

Die Reisenden mussten am Flughafen warten, während die Bombentechniker das Flugzeug am Nachmittag unter die Lupe nahmen. Anschließend sollte das Gepäck aller Passagiere an Bord untersucht werden. Erst dann könnten die Fluggäste ihre Reise fortsetzen, hieß es von der Polizei. Alle Reisenden seien erfasst worden, auch, um sie gegebenenfalls später als Zeugen vernehmen zu können.

Wegen des Zwischenfalls wurde der Flugverkehr an Schwedens zweitgrößtem Flughafen am Vormittag vorübergehend eingestellt. Am frühen Mittag hoben wieder Flugzeuge von Landvetter östlich von Göteborg ab. Zuvor waren Flüge nach Amsterdam, Berlin und München eingestellt worden. Auch am Nachmittag waren noch einige Flugzeuge mit Verspätung gestartet, am Abend lief der Verkehr wieder ohne Störungen.

dpa


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