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Bleibt gesperrt: Wanderweg durchs Bodetal© John

Harz

Bodewanderweg bleibt nach Felssturz gesperrt

Nach dem Felssturz im Bodetal im Harz bleibt der dortige Wanderweg bis auf weiteres gesperrt.

Zunächst soll der Bereich nahe der Roßtrappe nach weiteren möglichen Gefahrenquellen abgesucht werden, sagte Thales Bürgermeister Thomas Balcerowski (CDU).

Er will den Landesforstbetrieb als Eigentümer zudem dazu zwingen, das Felsmassiv umgehend zu sichern und anschließend vierteljährlich auf loses Gestein zu überprüfen.

Im Bodetal hatten sich am vergangenen Mittwoch gewaltige Felsbrocken gelöst und waren auf einen der wichtigsten Wanderwege im Harz gestürzt. Die Stadt Thale und das Agrarministerium, dem der Landesforstbetrieb zugeordnet ist, schieben seither ihre Verantwortung hin und her.

Thale kritisierte, dass das Land den Fels nicht sicherte, obwohl Gutachten 2007 und 2009 auf die akute Gefahr von Steinschlägen hinwiesen. Das Ministerium erklärte, als Konsequenz aus den Gutachten sei die Stadt aufgefordert worden, den Wanderweg zu sperren, was diese nicht getan habe. Die Kosten für die Stabilisierung des Felses werden auf drei Millionen Euro geschätzt. dpa


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