Navigation:

SCHRECKLICHES BILD: Die leblosen Rentierkörper liegen sehr dicht beeinander. Die Tiere wurden wohl durch mehrere Blitze getötet.© dpa

UNWETTER

Blitze töten in Norwegen mehr als 300 Rentiere auf einmal

Es ist eine tierische Tragödie von bislang wohl ungesehenem Ausmaß: Wildhüter haben auf der Hadangervidda-Ebene, im Süden Norwegens, nach einem Unwetter mehr als 320 tote wilde Rentiere gefunden - sie wurden offenbar von Blitzen getroffen und getötet.

Hardangervidda. Es sind Bilder eines offenen Massengrabes, die gerade aus Norwegen um die Welt gehen. Rund 320 tote Rentiere liegen auf einer offenen Weidefläche, mitten in einem beliebten Naturpark und Wandergebiet.

Diese Zahl sei ungewöhnlich hoch, sagte ein Sprecher der Naturaufsicht dem Sender NRK. Wahrscheinlich drängten sich die Tiere wegen eines nahenden Unwetters dicht aneinander und konnten so vielleicht von wenigen Blitzen getroffen worden sein.

Bei einigen der toten Rentiere wurden jetzt auch die Gehirne entnommen, um sie auf die chronische Auszehrungskrankheit CWD hin zu untersuchen. Diese wurde in der jüngeren Vergangenheit bei einigen Rentieren in Norwegen festgestellt. Die Krankheit attackiert das zentrale Nervensystem. Ob sie etwas mit dem Tod der Tiere zu tun hat, ist unklar

tow


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Welche Koalition soll den Rat der Landeshauptstadt regieren?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie