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Bis zu 70 Tote bei Lawinenunglück in Afghanistan

Ein Lawinenunglück auf einer Passstraße in Afghanistan hat bis zu 70 Menschen das Leben gekostet. 430 Verletzte hätten gerettet werden können, teilten die Bergungskräfte am Dienstag mit.

Die Schneemassen verschütteten am Montagabend zahllose Autos am 3.800 Meter hoch gelegenen Salang-Pass. 24 Tote seien bislang geborgen worden, vermutlich seien aber noch mehr als 40 weitere Personen ums Leben gekommen, sagte Innenminister Hanif Atmar. 2.500 Menschen seien aus ihren vom Schnee blockierten Autos gerettet worden.

Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz, um Verschüttete zu bergen und die gestrandeten Autofahrer zu versorgen. Militärhubschrauber warfen Nahrungsmittelpakete ab. Da die Gefahr bestehe, dass noch weitere Lawinen abgehen, gehe die Arbeit nur langsam voran, erklärte General Abdul Rahman Sajedchail, der Polizeichef der Provinz Parwan. Bei der Befreiung von Autos aus den Schneemassen wurden Polizisten und Sanitäter von 500 afghanischen Soldaten unterstützt. Der Pass verbindet Kabul mit der im Norden gelegenen Stadt Masar-i-Scharif.

Von den Verletzten wurden 180 mit Hubschraubern der alliierten Truppen zur medizinischen Behandlung zum Stützpunkt Bagram geflogen, wie das afghanische Verteidigungsministerium mitteilte.

Auslöser der Lawinen, die etwa 3,5 Kilometer der Straße betroffen hätten, sei ein Schneesturm gewesen, erklärte der amtierende Minister für öffentliche Arbeiten, Suhrab Ali Safari, der Nachrichtenagentur AP. „Unglücklicherweise wurde die Straße komplett blockiert. Wir arbeiten von beiden Seiten, von Norden und Süden“, sagte Safari. Schon in der vergangenen Woche habe es kleinere Lawinen gegeben. Bei dem Schneesturm habe die Sichtweite nur bei zwei Metern gelegen. apn


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