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Arbeitsgericht

Bier trinkender Pilot klagt gegen Freistellung

Ein Bier mit Folgen: Weil ein Co-Pilot der Deutschen Lufthansa vor einem Flug mit einem Glas des Gerstensaftes beobachtet wurde, muss sich nun das hessische Landesarbeitsgericht mit seinem Fall befassen.

Der Mann klagt seit Montag vor dem Gericht in Frankfurt gegen seine Freistellung.

Die Lufthansa wirft dem Mann vor, während eines Einsatzes in Hongkong die Dienstvorschriften missachtet und weniger als zwölf Stunden vor Flugantritt Alkohol getrunken zu haben. Eine andere Crew hatten den Kollegen am frühen Morgen in einem Schnellrestaurant vor einem Glas Bier beobachtet. Dabei habe er einen angetrunkenen Eindruck gemacht, erzählten sie Wochen später den Vorgesetzten.

Als der Co-Pilot eine Teilnahme an einer Alkoholtherapie ablehnte, wurde er freigestellt, bis das Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig über die weitere Flugdienstfähigkeit entschieden hat. Vor Gericht sagte der klagende Co-Pilot, seine mündliche Rückfrage bei dem Amt habe ergeben, dass er für flugtauglich angesehen werde und deshalb weiter eingesetzt werden könne. Das beklagte Unternehmen bestand aber auf einer schriftlichen Mitteilung des Amtes.

Das Gericht will am 22. März ein Urteil verkünden. In erster Instanz hatte das Arbeitsgericht Frankfurt den Antrag auf Weiterbeschäftigung zurückgewiesen. „Auch jetzt ist für den Kläger ein Risiko durchaus vorhanden“, sagte der Gerichtsvorsitzende. dpa


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