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Durch die abgerissene Tür wurden die Scheiben eines entgegenkommenden ICE beschädigt.© dpa

Verkehr

Bahn überprüft nach Unfall alle ICE-Türen

Die Deutsche Bahn wird nach einem folgenschweren Unfall alle Türen ihrer ICE-Züge untersuchen.

Zudem müssten alle ICE in den Tunneln der Hochgeschwindigkeitsstrecken vorerst langsamer fahren, teilte eine Bahnsprecherin am Montag in Berlin mit. Auf der Strecke Köln-Frankfurt hatte sich am Samstag zwischen Montabaur und Limburg bei hohem Tempo eine ICE-Tür aus der Verankerung gelöst und war in einen entgegenkommenden Zug eingeschlagen. Sechs Reisende wurden leicht verletzt. Einige bekamen Glassplitter ab, andere erlitten einen Schock.

Die Ursache des Unglücks ist noch nicht geklärt. Der Zug mit der verlorenen Tür wurde am Montag im Betriebswerk in Frankfurt-Griesheim von Experten der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle, des Eisenbahn- Bundesamtes und der Bahn untersucht. Dazu lagen noch keine Ergebnisse vor, wie die Sprecherin berichtete.

Die abgefallene Tür hatte bei dem entgegenkommenden ICE eine Tür des Bistrowagens und zwei Fenster zerstört. Außerdem wurden das Dach des Wagens und die Oberleitungen beschädigt. Im einem Tunnel etwa 4,5 Kilometer vor dem Bahnhof Montabaur fanden Ermittler die Tür. Wie schnell der Zug zum Unfallzeitpunkt war, konnten zunächst weder Bundespolizei noch die Bahn sagen. Auf der Strecke ist bis zu Tempo 300 möglich. dpa


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