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Polizeikette am Braunschweiger Hauptbahnhof: Polizeibekannte Fußball-Hooligans sollen in Zukunft nicht mehr mit der Bahn zu Spielen fahren dürfen.

Polizeikette am Braunschweiger Hauptbahnhof: Polizeibekannte Fußball-Hooligans sollen in Zukunft nicht mehr mit der Bahn zu Spielen fahren dürfen. © Alexander Körner/Archiv

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Bahn plant Zugverbot für Hooligans

Saufen, pöbeln, schlagen: Hooligans sorgen oft schon bei der Fahrt zu einem Fußballspiel für Randale. Die Bahn will dem jetzt einen Riegel vorschieben.

Berlin. Gewaltsuchende und polizeibekannte Fußballfans sollen in Zukunft nicht mehr mit der Bahn zu Fußballspielen fahren dürfen. Etwa 200 bis 300 Hooligans sollten per Post über das Verbot informiert werden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn und bestätigte einen Bericht der "Bild am Sonntag".

"Gezielt erkannte Gewalttäter erhalten von uns ein Beförderungsverbot zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter", zitierte das Blatt DB-Sicherheitschef Gerd Neubeck. Hintergrund sind Übergriffe und Schlägereien im Umfeld von Fußballspielen.

Die Bundespolizei hat dem Bericht zufolge allein in der abgelaufenen Saison 2014/2015 bei der Überwachung des "schienengebundenen Fußballfanreiseverkehrs" 2321 Straftaten festgestellt, davon 669 Gewaltdelikte wie Landfriedensbruch, Körperverletzung und Raub. Dem Blatt zufolge gab es 392 Verletzte, unter ihnen viele Polizisten und unbeteiligte Reisende.

Das geplante Verbot soll deutschlandweit für die An- und Abreise zu den Stadien gelten und auch die S-Bahnen betreffen. Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann, begrüßte laut Zeitung die Pläne. "Für Rädelsführer und Wiederholungstäter gilt künftig: Wir müssen draußen bleiben!"

dpa


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