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«Popeye» hatte gestanden, bei 250 Morden direkt beteiliegt gewesen zu sein. Nach 22 Jahren durfte er nun das Gefängnis verlassen. Foto: Mauricio Duenas Castaneda

«Popeye» hatte gestanden, bei 250 Morden direkt beteiliegt gewesen zu sein. Nach 22 Jahren durfte er nun das Gefängnis verlassen. Foto: Mauricio Duenas Castaneda

Kriminalität

Auftragskiller von Drogenboss Escobar aus Haft entlassen

Der berüchtigtste Killer des ehemaligen Drogenbosses Pablo Escobar ist nach 22 Jahren Haft in Kolumbien freigelassen worden. Jhon Jairo Velásquez, alias "Popeye", hatte seine direkte Täterschaft bei 250 Morden und die Anordnung von weiteren 3000 Tötungen des Medellín-Kartells gestanden.

Bogotá. Der 52-Jährige wurde am Dienstagabend (Ortszeit) aus dem Gefängnis auf Bewährung entlassen, nachdem er drei Fünftel seiner Haftstrafe abgesessen hatte, wie der Rundfunksender RCN berichtete.

"Popeye" hatte sich 1992 der Polizei gestellt. Ende 1989 hatte er den Bombenanschlag auf ein Avianca-Flugzeug mitorganisiert, bei dem 110 Menschen umkamen. Als Auftragsmörder Escobars war er auch wenige Monate vorher an dem tödlichen Anschlag gegen den liberalen Präsidentschaftskandidaten Luis Carlos Galán beteiligt gewesen.

Seine Zeugenaussage ermöglichte die Verurteilung des ehemaligen Justiz-Ministers Alberto Santofimio, der als Anstifter des Attentats gegen Galán mitwirkte.

dpa


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