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Ein Unwetter zog am Montag über Lichtenberg, Sachsen, 30 Kilometer östlich von Dresden.

Ein Unwetter zog am Montag über Lichtenberg, Sachsen, 30 Kilometer östlich von Dresden.© apn

Unwetter

Aufräumarbeiten nach Tornado-Verwüstungen

Am Morgen nach den Unwettern und Tornados ist in Sachsen und Brandenburg das große Reinemachen angesagt. Am Pfingstmontag hatten Wind und Regen mehrere Ortschaften in den beiden Bundesländern verwüstet.

Großenhain/Mühlberg. Ein sechsjähriges Mädchen war im nordsächsischen Großenhain gestorben, die Zahl der Verletzten blieb zunächst unklar. Am Dienstagmorgen mussten Autofahrer rund um Großenhain, Radeberg und Leppersdorf mit umgestürzten Bäumen rechnen, sagte ein Sprecher des Verkehrswarndienstes. Auch bei der Bahn kam es zu Einschränkungen.

Im ebenfalls von einem Tornado heftig getroffenen Mühlberg in Brandenburg funktionierten am Dienstag mittlerweile wieder die Telefonverbindungen. An der Wiederinbetriebnahme der Stromversorgung in der gesamten Stadt wurde noch gearbeitet, wie die Polizei in Potsdam mitteilte. Der Tornado war durch die knapp 4500 Einwohner zählende Stadt gerast und hatte dabei nach Polizeiangaben die Dächer von mindestens 20 Häusern abgedeckt - darunter das der Wache der örtlichen Feuerwehr. Bäume stürzten auf Autos und Gebäude. Das gesamte Ausmaß könne erst im Laufe des Dienstags abgeschätzt werden. dpa


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