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Wird angeklagt: Ex-Pegida-Chef Lutz Bachmann.

Staatsanwaltschaft

Anklage gegen Ex-Pegida-Chef erhoben

Wegen Angriffen auf die Menschenwürde von Flüchtlingen wird Lutz Bachmann, Mitbegründer der asylfeindlichen Pegidabewegung (Patriotische Bürger gegen die Islamisierung des Abendlandes), jetzt von der Staatsanwaltschaft Dresden angeklagt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dresden heute, am 2. Oktober, mit.

Dresden. Die Anklage lautet „Volksverhetzung“. Am 19. September soll Bachmann Kriegsflüchtlinge unter anderem als „Gelumpe“ und „Viehzeug“ beschimpft haben. Dabei habe er, so die Anklageschrift „in Kauf genommen, den öffentlichen Frieden zu stören.“ Seine Kommentare seien „böswillig“, „verächtlich“ und mit ihnen würden Leser zum Hass gegen Flüchtlinge aufgestachelt werden.

Der 42-Jährige aus Dresden ist bereits wegen mehrerer Delikte verurteilt worden, dazu gehören Körperverletzung, Einbruch und Diebstahl. Kurz nachdem die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts auf Volksverhetzung bekannt wurden,  trat Bachmann von seinem Pegida-Vorstandsamt zurück. Tobias Welz


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