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Symbolfoto© dpa

Protest

Aktion "Busenbeben" gegen Irans Geistlichkeit

Aktion „Busenbeben“: Mit tiefen Dekolletés haben Frauen in aller Welt einen iranischen Geistlichen auf die Schippe genommen.

Ihre Aktion namens „Boobquake“ (Busenbeben) sollte zeigen, dass „unzüchtige Kleidung“ keine Erdbeben auslöst, wie der muslimische Kleriker Kasem Sedighi das behauptet hatte. Die Aktion begann am Montagmorgen im australischen Melbourne und zog sich rund um den Globus bis nach Vancouver an Kanadas Pazifikküste. Dort wollten am Abend mindestens hundert Demonstrantinnen anhand eines Seismographen zeigen, dass Brüste nicht die Erde erschüttern.

Der schiitische Geistliche hatte US-Medien zufolge am 16. April vor Gläubigen in Teheran erklärt, dass die mangelnde Verhüllung von Frauen an Erdbeben schuld sei. „Viele Frauen, die sich nicht zurückhaltend kleiden, führen junge Männer von ihrem Weg ab, korrumpieren ihre Keuschheit und verbreiten Unzucht in der Gesellschaft, die die Gefahr von Erdbeben erhöht“, wurde Sedighi zitiert.

Eine 22-jährige Amerikanerin, Jen McCreight von der Purdue Universität in Lafayette (US-Bundesstaat Indiana), griff Sedighis Warnung auf und rief über das soziale Netzwerk Facebook Frauen weltweit zum Gegenbeweis auf.

Frauen sollten demnach am „Boobquake Day“ (Busenbeben-Tag) viel Haut zeigen und dem besorgten Kleriker demonstrieren, dass ihre Körper die Welt nicht ins Wanken bringen. Zehntausende schlossen sich McCreights Appell spontan über das Internet an. Andere luden zu Protest-Aktionen ein, darunter in der US-Hauptstadt Washington, im kanadischen Edmonton oder in Vancouver. dpa


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