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Nach dem spektakulären Tunnel-Einbruch in eine Volksbank-Filiale in Berlin-Steglitz sind bei der Polizei bislang 50 Hinweise eingegangen.

Nach dem spektakulären Tunnel-Einbruch in eine Volksbank-Filiale in Berlin-Steglitz sind bei der Polizei bislang 50 Hinweise eingegangen.© Paul Zinken

Kriminalität

50 Hinweise zu Tunnel-Gangstern

Zu dem spektakulären Tunnel-Einbruch in eine Berliner Bank sind bei der Polizei bis Mittwoch 50 Hinweise eingegangen. Die Sonderkommission "Tunnel" gehe den Informationen nach, sagte eine Sprecherin.

Berlin. Eine heiße Spur sei aber nicht dabei.

Experten der Spurensicherung untersuchten weiter den aufwendig gegrabenen 45 Meter langen Tunnel. Die Kripo hofft, dort irgendetwas zu finden, das Hinweise auf die Bande der Einbrecher gibt. Das könnten Gegenstände wie Kleidungsstücke, aber auch Haare oder Fingerabdrücke sein.

Seit Dienstagabend erstellen Angestellte der Volksbank und Polizisten eine Bestandsaufnahme der rund 300 aufgebrochenen Schließfächer. Insgesamt gibt es 1600 Schließfächer, rund die Hälfte davon war vermietet. Vermutlich wurden die Täter durch einen Alarm gestört, mussten vorzeitig fliehen und konnten daher nicht alle Fächer aufbrechen.

Wie viel Geld oder Wertgegenstände erbeutet wurden, ist noch unklar. Den Inhalt der Fächer kennen nur die jeweiligen Mieter. Die Bank informiert derzeit ihre Kunden mit Schließfächern darüber, ob sie betroffen sind. Ersatz für einen Verlust durch den Einbruch gibt es nur, wenn der Nutzer den Inhalt des Schließfaches versichert hat.

Am Dienstag hatte die Polizei zunächst eine Kamera auf Rädern in den langen unterirdischen Gang geschickt. Später folgten die Ermittler. Die Polizei sprach von einer professionellen Bauweise des Tunnels. Der Gang ist demnach technisch ausgereift, innen abgestützt und so groß, dass ein Mensch darin gebückt gehen kann. Die Untersuchung des Tunnels und der Tiefgarage, in der die Einbrecherbande ihre Grabungen begannen, kann nach Angaben der Polizei noch Tage dauern.

dpa


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