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Autos der Polizei blockieren eine Straße. In einem Hostel in der nordöstlichen australischen Stadt Home Hill wurde eine 21-jährighe Britin erstochen.

Autos der Polizei blockieren eine Straße. In einem Hostel in der nordöstlichen australischen Stadt Home Hill wurde eine 21-jährighe Britin erstochen. © Home Hill/Symbolbild

Kriminalität

21-Jährige in australischem Hostel erstochen

In einer abgelegenen Gegend Australiens sticht ein Mann in einem Backpacker-Hostel auf drei Menschen ein. Eine 21-jährige Britin überlebt den Angriff nicht. Das Motiv des mutmaßlichen Täters ist unklar - er hat aber "Allahu Akbar" gerufen.

Home Hill. Eine 21-jährige Britin ist in einem Hostel in Australien erstochen worden. Der Täter verletzte zudem zwei Männer, wie die Polizei mitteilte. Einer von ihnen, ein 30-Jähriger aus Großbritannien, schwebte demnach in Lebensgefahr. Ein 46-jähriger Australier wurde leicht verletzt.

Bei dem Messerangriff am späten Dienstagabend (Ortszeit) in der Herberge im Nordosten des Landes wurde laut Polizei auch ein Hund getötet. Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger Franzose, soll bei der Attacke "Allahu Akbar" (Arabisch: Gott ist groß) gerufen haben, wie der Vizepolizeichef des Bundesstaates Queensland, Steve Gollschewski, bei einer Pressekonferenz sagte. Der Mann sei mit Verletzungen am Arm festgenommen worden und habe dabei erneut "Allahu Akbar" gerufen.

Die Hintergründe würden noch untersucht, sagte Gollschewski. Die Ermittler würden auch mögliche Faktoren wie psychische Erkrankung oder Drogenmissbrauch in Betracht ziehen. "Wir schließen zu diesem frühen Zeitpunkt keine Motive aus - seien sie politisch oder kriminell."

Den Angriff in einer Unterkunft für Rucksackreisende im Ort Home Hill sahen laut Polizei bis zu 30 Menschen. Der Festgenommene ist den Angaben zufolge seit März mit einem gültigen, befristeten Visum in Australien. Es gebe keine Hinweise auf weitere Täter. Es war zunächst unklar, ob der Messerattacke ein Streit vorausgegangen war.

Die 21-Jährige war nach örtlichen Medienberichten vor wenigen Tagen in die ländliche Gegend am Burdekin-Fluss gegangen, um drei Monate lang Zuckerrohr zu ernten. Zuvor hatte sie demnach als Kellnerin in einem Club in der Stadt Gold Coast gearbeitet.

dpa


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