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Eine 20-Zentner-Fliegerbomnbe aus dem Zweiten Weltkrieg wird in Bremen zur Entschärfung freigelegt.

Eine 20-Zentner-Fliegerbomnbe aus dem Zweiten Weltkrieg wird in Bremen zur Entschärfung freigelegt. © Ingo Wagner

Notfälle

1000-Kilo-Bombe am Stadtrand von Bremen gesprengt

Riesige Erdfontäne nach Bombensprengung am Bremer Stadtrand: Die geplant erfolgte Sprengung eines Weltkrieg-Reliktes lässt ahnen, welche Kraft solche Bomben hatten.

Bremen. Nach ihrem Abtransport aus der Innenstadt von Bremen ist eine 1000 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe am Stadtrand erfolgreich gesprengt worden. Die Sprengung löste eine riesige Erdfontäne aus.

Ursprünglich sollte die amerikanische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg an ihrem Fundort im Bremer Stephani-Viertel entschärft werden. Als dies am Sonntagmorgen nicht gelang, wurde eine Sprengung erwogen.

Nach einer Risikoabwägung entschieden sich der Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes und der Einsatzleiter jedoch für den Abtransport, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. "In der Nähe des Fundortes verläuft eine Gashochdruckleitung. Das war schon bekannt, als wir von einer Entschärfung ausgingen, aber für eine Sprengung war das zu riskant."

Da sich die Bombe nach Einschätzung der Experten in einem transportfähigen Zustand befand, beschloss man, sie zur Sprengung an den Stadtrand zu bringen. Ein Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes brachte die Bombe schließlich auf die Freifläche beim Güterverkehrszentrum.

Dort waren zunächst noch Erdarbeiten mit einem Bagger nötig. Die Sprengung am späten Nachmittag verlief dann nach Plan. Die Evakuierung von Gebäuden war in dem unbewohnten Gebiet nicht nötig. Lediglich ein Bauer musste fünf Kühe von der Weide holen.

dpa


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