Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Über 300 Riesenschildkröten auf Galápagos-Inseln geschlüpft
Nachrichten Panorama Über 300 Riesenschildkröten auf Galápagos-Inseln geschlüpft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:18 07.03.2015
Tierschützer melden einen Erfolg:  Auf den Galápagos-Inseln sind 318 Riesenschildkröten geschlüpft. Foto: Steffen Schmidt/Archiv
Anzeige
Quito

Das berichtete der Leiter der Brutstation der Insel Isabela, Óscar Carvajal Mora. Auf den drei Brutstationen des Archipels im Pazifik werden jedes Jahr rund 250 Tage lang Schildkröteneier ausgebrütet.

"Die große Anzahl eingeführter Tiere gefährdet die Ausbrütung und das Überleben der Jungtiere im natürlichen Lebensraum", erklärte Carvajal Mora der Deutschen Presse-Agentur. Ratten, Esel, Schweine und Ziegen gehören zu den fremden Tieren, welche die Riesenschildkröten-Fortpflanzung in der Natur am meisten behindert haben.

Die erste Brutstation wurde 1965 gegründet. In den vergangenen 40 Jahren ist der Schildkröten-Bestand mit Unterstützung der Brutstationen von 3000 auf 20 000 Tiere gestiegen. Vor dem massiven Eingriff des Menschen sollen um die 250 000 Riesenschildkröten auf dem Archipel gelebt haben.

Die Galápagos-Inseln, die etwa 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors liegen, wurden 1978 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt. Viele Tier- und Pflanzenarten kommen nur dort vor. Dazu zählen auch Meerechsen, Leguane und zahlreiche Vogelarten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Suche nach Malaysia-Airlines-Flug MH370 geht auch ein Jahr nach dem mysteriösen Verschwinden weiter. "Unsere Entschlossenheit, Antworten zu finden, ist unerschütterlich", versicherte der für die Luftfahrt zuständige stellvertretende australische Regierungschef Warren Truss.

07.03.2015

Die beiden in Indonesien zum Tode verurteilten Australier erhalten überraschend eine neue Chance vor Gericht. Die Beschwerde gegen einen Gerichtsentscheid im vergangenen Monat sei angenommen worden, sagte ihr Anwalt.

07.03.2015

Der aus Asien stammende Tigermoskito wird die Mückenjäger am Oberrhein in diesem Jahr verstärkt beschäftigen. Sie wollen untersuchen, ob sich diese gefährliche Mückenart, die seit einigen Jahren in der Region vorkommt, dort schon vermehrt - oder ob sie nur eingeschleppt ist.

07.03.2015
Anzeige