Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Todestag von Michael Jackson: Viele Tränen und eine Klage
Nachrichten Panorama Todestag von Michael Jackson: Viele Tränen und eine Klage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:00 26.06.2010
Russische Fans kondolieren an einem großen Michael-Jackson-Poster in St. Petersburg. Quelle: dpa

LOS ANGELES / NEW YORK. Der Tod von Michael Jackson vor einem Jahr bewegt Millionen Fans und die Justiz. Während in der ganzen Welt die Anhänger des „King of Pop“ die Lieder des Stars mit Kerzen in der Hand sangen, reichte dessen Vater Joe Jackson am ersten Todestag eine Zivilklage gegen den früheren Leibarzt seines Sohnes ein. Wie der Internetdienst „Tmz.com“ berichtete, wirft der 80-Jährige dem Kardiologen Conrad Murray vor, den Tod des Sängers verursacht zu haben. Jackson reichte die Schadenersatzklage vor einem Bundesgericht in Los Angeles ein.

Mit Gottesdiensten, Musik und Besuchen an Jacksons Geburtshaus und Grabstelle erinnerten Verwandte und Fans an den Sänger, der am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an der Überdosis eines Narkosemittels gestorben war.

Die Geschwister Janet, Randy, Tito und Jermaine Jackson besuchten das Grab ihres Bruders im Mausoleum des Forest Lawn Friedhofs in Glendale nahe Los Angeles. Mehrere hundert Fans hatten sich dort versammelt, berichtete „Usweekly.com“. Der zunächst befürchtete große Ansturm auf die Grabstelle blieb aus. Das Mausoleum selbst durften die Fans nicht betreten.

In Gary, einem Vorort von Chicago, campierten Fans schon in der Nacht vor dem Haus, in dem Jackson aufwuchs. Katherine Jackson, die 80 Jahre alte Mutter des Sängers, enthüllte dort ein Marmor-Denkmal für ihren Sohn. Jacksons drei Kinder, die in der Obhut ihrer Großmutter leben, waren nicht dabei.

Am Tag vor dem ersten Todestag wurden Prince Michael (13), Paris (12) und Blanket (8) an einem Strand auf Hawaii fotografiert. Die Familie habe die Kinder dorthin gebracht, um sie vom Trubel fernzuhalten, hieß es.

In der Klage gegen Murray machte Joe Jackson geltend, der Kardiologe habe anderen Ärzten wichtige Informationen vorenthalten, etwa dass er Jackson das Narkosemittel Propofol verabreicht hatte. Der Sänger hatte einen Herzstillstand erlitten, während Murray bei ihm war. Auch herbeigerufene Notärzte konnten Jackson nicht wiederbeleben.

Murray ist im Februar von der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung seiner Sorgfaltspflicht angeklagt worden. Der 57-Jährige muss sich demnächst vor Gericht verantworten. (dpa)

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Teile Brasiliens gehen unter - viele Orte haben keinen Strom und nicht genug Trinkwasser. Die Lebensmittel sind knapp. Präsident Lula reist wegen der schlimmen Lage nicht zum G20-Gipfel in Kanada.

25.06.2010

Das Geheimnis des blauen Storches von Biegen (Brandenburg) ist gelüftet: seine Färbung hat er ganz unspektakulär einer Industriefarbe zu verdanken, wie sie weltweit verwendet wird. Das berichteten das rbb-Fernsehnachrichtenmagazin „Brandenburg aktuell“ und der rbb-Sender Antenne Brandenburg am Freitag.

25.06.2010

Michael-Jackson-Fans auf der ganzen Welt haben am Freitag an ihr vor einem Jahr gestorbenes Idol erinnert. Vor seiner letzten Ruhestätte auf dem Friedhof Forest Lawn Memorial Park bei Los Angeles versammelten sich bereits am frühen Morgen die Trauernden.

25.06.2010