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Panorama Sieben Überlebende nach Absturz vor Libanon
Nachrichten Panorama Sieben Überlebende nach Absturz vor Libanon
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09:37 25.01.2010
Suche nach Überlebenden mit Schiffen und Hubschraubern Quelle: afp
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Über das Schicksal der übrigen Passagiere und Besatzungsmitglieder war zunächst nichts bekannt. Die Boeing 737 der Ethiopian Airlines war auf dem Weg von Beirut nach Addis Abeba. Bei den Fluggästen handelt es sich überwiegend um Libanesen und Äthiopier. Deutsche waren nach Angaben der Fluggesellschaft nicht an Bord.

Flug ET-409 war um 2.35 Uhr Ortszeit vom internationalen Flughafen Beirut bei schlechtem Wetter gestartet, 25 Minuten später als planmäßig. Schon kurz danach, so teilte Ethipian Airlines mit, ging der Funkkontakt mit der Maschine verloren. Augenzeugen berichteten von einem lauten Geräusch und sahen dann ein brennendes Flugzeug ins Wasser stürzen. Ein Flughafensprecher berichtete von einem Blitz, der ins Flugzeug eingeschlagen sein könnte. Am Rafik Hariri International Airport versammelten sich besorgte Angehörige.

In der Maschine saß auch die Frau des französischen Botschafters im Libanon, Marla Sanchez Pietton, wie aus der Botschaft in Beirut und von libanesischen Sicherheitskräften bestätigt wurde. Laut Fluggesellschaft stammten 51 Passagiere aus dem Libanon, 23 aus Äthiopien und zwei aus Großbritannien. Je ein Fluggast kam aus der Türkei, aus Frankreich, Russland, Kanada, Syrien und Irak.

An der großangelegten Rettungsaktion waren nach Angaben der Vereinten Nationen auch ein deutsches und ein italienisches Schiff beteiligt. Einzelheiten zu den Überlebenden konnte ein Sprecher jedoch nicht sagen. Die Rettungsaktion litt unter den schlechten Wetterverhältnissen.

Ethiopian Airlines gilt als modernes Unternehmen mit einer vergleichsweise neuen Flotte. Die Fluggesellschaft wurde 1945 gegründet, ein Jahr später wurde der Flugbetrieb aufgenommen, zunächst zwischen Addis Abeba und Kairo. Derzeit fliegt Ethiopian Airlines nach eigenen Angaben international 56 Ziele auf vier Kontinenten an. In Deutschland steht Frankfurt/Main auf dem Flugplan. 2008 gewann das Unternehmen eine Auszeichnung als beste Fluggesellschaft Afrikas. dpa

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